City Statistics

Im Projekt «City Statistics» werden Indikatoren über die Lebensqualität in europäischen Städten und Agglomerationen in einer Datenbank zusammengefasst. Basel und Genf sind derzeit die einzigen grenzüberschreitenden Agglomerationen des Projekts.

Neu erschienen: Arbeiten in der Stadt

«Arbeiten in der Stadt», eine BFS-Publikation mit Schwerpunkt Beschäftigung in den acht Städten von City Statistics, enthält einen Beitrag des Statistischen Amtes Basel-Stadt zum trinationalen Arbeitsmarkt Basel. In der grenzüberschreitenden Agglomeration Basel sind insgesamt 464'000 Beschäftigte tätig. Mit 846'000 Einwohnerinnen und Einwohnern beträgt die Beschäftigungsdichte der Agglomeration Basel 0,55 Beschäftigte pro Einwohner. In der Kernstadt Basel sind mehr Beschäftigte als Einwohner zu finden: Daher ist die Dichte mit 1,09 deutlich höher als im Rest der Agglomeration.

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Internationaler Städtevergleich

Das Projekt City Statistics (früher: Urban Audit) bietet Informationen und Vergleichsindikatoren zu unterschiedlichen Aspekten der Lebensbedingungen in europäischen Städten. Die Datenbank enthält rund 200 Indikatoren für gut 900 Städte zu folgenden Themen:

  • Bevölkerung
  • Wohnen
  • Gesundheit
  • Arbeitsmarkt
  • Bildung
  • Umwelt

Die Daten liegen auf drei räumlichen Ebenen (Agglomeration, Kernstadt und Wohnviertel) vor. Die Datenbank wird von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, gepflegt und aktualisiert.

Da die wirtschaftlichen und sozialen Verflechtungen in Basel und Genf über die Schweizer Grenze hinausgehen, werden für diese Städte auch die benachbarten Agglomerationsgemeinden in Frankreich bzw. Deutschland miteinbezogen. Damit sind Basel und Genf europaweit die ersten Agglomerationen, die im Projekt grenzüberschreitend erfasst sind.

Projektgeschichte

Lanciert wurde das Projekt 1998 von der Europäischen Kommission, die Schweiz beteiligt sich seit 2009. Für die Schweiz wird das Projekt durch das Bundesamt für Statistik (BFS) betreut, im Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Raumentwicklung (ARE), dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) und den acht Städten Zürich, Genf, Basel, Bern, Lausanne, Luzern, St. Gallen und Lugano.

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