Basler Index im März 2017

Der Basler Index der Konsumentenpreise ist im März 2017 gegenüber Februar um 0,2% auf 100,9 Punkte gestiegen. Die Jahresteuerung, das heisst die Teuerung zwischen März 2016 und März 2017, beträgt 0,7%.

Der Basler Index der Konsumentenpreise ist im März 2017 gegenüber Februar um 0,2% auf 100,9 Punkte gestiegen. Die Jahresteuerung, das heisst die Teuerung zwischen März 2016 und März 2017, beträgt 0,7%.

Im März wurde in vier Hauptgruppen des Basler Index ein höheres durchschnittliches Preisniveau gemessen als im Februar. Wie bereits in den Vorjahren jeweils im März war der Bereichsindex Bekleidung und Schuhe (+6,8%) auch diesmal besonders indexwirksam. Infolge der Rückkehr von Ausverkaufs- zu regulären Sortimentspreisen für die Frühjahrs- und Sommerkollektion wurden vor allem höhere Preise für Damenbekleidung verzeichnet. Überdurchschnittlich stieg auch das Preisniveau der Hauptgruppe Freizeit und Kultur (+1,6%), wo vor allem die Preise für Pauschalreisen ins Ausland sowie für Bücher, Zeitungen und Zeitschriften stiegen. Höhere Übernachtungspreise in der Hotellerie sorgten beim Bereichsindex Restaurants und Hotels (+0,2%) für einen höheren Indexstand als im Februar. Auch das Preisniveau der Hauptgruppe Sonstige Waren und Dienstleistungen (+0,1%) stieg leicht, hier verteuerten sich vor allem Schönheitspflegemittel und Kosmetika.

Fünf Hauptgruppen des Basler Index übten im März einen dämpfenden Einfluss auf die Teuerung aus. Den grössten durchschnittlichen Preisrückgang verzeichnete der Bereichsindex Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (-1,2%). Hier verbilligten sich im Vergleich zum Februar vor allem frische Früchte und verschiedene Gemüse. Kaffee hingegen wurde teurer. Bei der Hauptgruppe Alkoholische Getränke und Tabak (-1,0%) musste in erster Linie für Wein und Schaumwein weniger bezahlt werden. Günstigere Möbel und andere Einrichtungsgegenstände sowie preiswertere Geräte für die Telekommunikation sorgten bei den Gruppen Hausrat und laufende Haushaltsführung (-0,7%) sowie Nachrichtenübermittlung (-0,1%) für sinkende Durchschnittspreise. Beim Bereichsindex Wohnen und Energie (-0,1%) notierte Heizöl tiefer als im Februar. Bei der Hauptgruppe Verkehr führten gegenläufige Preisbewegungen zu einem stabilen Preisniveau, beim ebenfalls unveränderten Bereichsindex Gesundheitspflege schliesslich wurden kaum Preisveränderungen verzeichnet.

Der Landesindex erreichte im März den Stand von 100,7 Punkten (+0,2%) und weist eine Jahresteuerung von +0,6% auf. 

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