Schwerpunkt Leerstand

Insgesamt wurden 1 073 Wohnungen auf dem Markt angeboten, davon 1 054 zur Miete und 19 zum Kauf. Die Leerwohnungsquote liegt wie schon im Jahr 2019 bei 1,0%.

In welchem Wohnviertel stehen am meisten Wohnungen leer?

Absolut betrachtet am meisten leere Wohnungen gibt es im Wohnviertel Gundeldingen, wo am 1. Juni 2020 130 Wohnungen leer standen, gefolgt von der Gemeinde Riehen mit 108 und dem Wohnviertel St. Johann mit 92 Wohneinheiten. Zusammen machen diese 3 Wohnstandorte 30 Prozent des kantonalen Leerwohnungsbestandes aus.

Die anteilsmässig höchsten Leerstandsquoten (dunkelste Flächen) entfallen auf folgende Wohnviertel:

• Vorstädte mit 67 bzw. 2,0% der Wohnungen
• Altstadt Grossbasel mit 25 bzw. 1,7% der Wohnungen
• Kleinhüningen mit 22 bzw. 1,6% der Wohnungen

Die Zentrumsnähe mit grösserem Anteil an Kleinwohnungen dürften diese vergleichsweise hohen Quoten mitbewirkt haben. Das Hirzbrunnenquartier mit 0,3% und das Wohnviertel Bachletten mit 0,5% weisen die niedrigsten Leerwohnungsquoten auf.

Was zeichnet eine leerstehende Wohnung aus?

Im Kanton Basel-Stadt haben zwei Drittel der Leerwohnungen entweder 2 oder 3 Zimmer. Typischerweise handelt es sich um eine Mietwohnung in einem Mehrfamilienhaus, das zwischen 1951 und 1980 erbaut worden ist. Ein gutes Viertel der Leerwohnungen wurde entweder renoviert oder neu erstellt.

Der Anteil der 3-Zimmerwohnungen am Gesamtleerbestand lag in den letzten 10 Jahren stets im Bereich von 30 bis 38 Prozent. Auch bei den 2-Zimmerwohnungen verlief die Entwicklung ähnlich konstant in einer Bandbeite von 20 bis 32 Prozent.