Hochschulstudierende aus Basel-Stadt 2018


Knapp 5'000 baselstädtische Studierende besuchten 2018 eine Schweizer Hochschule: 3'066 eine universitäre Hochschule und 1'876 eine Fachhochschule bzw. Pädagogische Hochschule. Das sind etwas weniger als im Rekordjahr 2016. Damals wurde mit 5'020 Studierenden mit Wohnort im Kanton Basel-Stadt vor Studienbeginn erstmals die 5'000er-Marke geknackt.

Fachhochschulen wachsen – Universitäten stagnieren

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Der Rückgang der Gesamtzahl seit 2016 ist einzig auf die Immatrikulationszahlen der Universitäten zurückzuführen.

Die Zahl der Fachhochschulstudierenden hingegen nimmt weiterhin zu. Überhaupt erfreuen sich diese jungen Institutionen seit ihrer Etablierung in der 2. Hälfte der 1990er-Jahre bei Studierenden aus dem Stadtkanton anhaltender Beliebtheit.

Top 5-Hochschulen der baselstädtischen Studierenden

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Besonders nachgefragt bei Studierenden aus Basel-Stadt waren 2018 wenig überraschend Studiengänge an den beiden «lokalen» Hochschulen Universität Basel und Fachhochschule Nordwestschweiz.

Auf den Rängen 3 bis 5 folgen dann mit der ETH Zürich, der Zürcher Fachhochschule und der Universität Zürich allesamt Bildungsinstitutionen auf Boden der grössten Schweizer Stadt.

Die übrigen gut 15% Studierenden vom Rheinknie verteilen sich auf alle anderen Schweizer Hochschulen.

Universitäten: Geistes- und Sozialwissenschaften am beliebtesten

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Ein Drittel der baselstädtischen, an einer Schweizer Universität eingeschriebenen Studierenden, entschied sich 2018 für ein Studium der Geistes- und Sozialwissenschaften. An zweiter Stelle folgen die Exakten und Naturwissenschaften und nur knapp dahinter Medizin und Pharmazie.

Das Geschlechterverhältnis der Universitätsstudierenden aus Basel-Stadt war 2018 mit 50,4% Frauen und 49,6% Männern nahezu ausgeglichen.

Je nach Studienrichtung zeigen sich allerdings deutliche Unterschiede: Am stärksten vertreten sind die Frauen mit 62,5% bei den Geistes- und Sozialwissenschaften.

Untervertreten sind diese dagegen bei den Exakten und Naturwissenschaften (31,9%) sowie den Wirtschaftswissenschaften (33,2%).

Geschlechterunterschied nach Studienrichtung an Fachhochschulen noch grösser

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Bei den Fachhochschulen bzw. Pädagogischen Hochschulen verteilen sich die Studierenden auf deutlich mehr Studienrichtungen.

Mit grossem Abstand auf die stärkste Nachfrage stiessen 2018 die Lehrkräfteausbildung sowie der Bereich Wirtschaft und Dienstleistungen.

Die geschlechterspezifische Nachfrage je Studienrichtung variierte 2018 bei den Fachhochschulen noch stärker als bei den universitären Hochschulen:

Das Spektrum reicht von 16,4% Frauenanteil für Technik und IT bis 100% – dies bei gerade einmal 5 weiblichen und keinem einzigen männlichen Studierenden – bei der Angewandten Linguistik.