Schweizer Städtestatistik 2021

Der aktuelle Bericht des Schweizer Städteverbands zur Statistik der Schweizer Städte ist erschienen. Schwerpunkt ist das Thema «Wohnen in der Stadt». Deutliche Unterschiede zwischen Stadt und Land zeigen sich beispielsweise beim gemeinnützigen Wohnungsbau und bei den Eigentumsverhältnissen.

Welche Städte aus der Region sind in der Städtestatistik enthalten?

Die «Statistik der Schweizer Städte» erscheint in diesem Jahr zum 82. Mal. Sie enthält Information zu 171 Städten und städtischen Gemeinden. Darunter fallen die vom Bundesamt für Statistik definierten 162 statistischen Städte sowie neun weitere Mitglieder des Schweizerischen Städteverbandes, welche infolge ihrer Tradition oder Entwicklung städtischen Charakter aufweisen.

Die Agglomeration Basel ist mit 15 Gemeinden in der Publikation vertreten:

  • über 100'000 EW: Basel
  • 20'000–49'999 EW: Allschwil und Riehen
  • 15'000–19'999 EW: Binningen, Muttenz, Pratteln und Reinach
  • 10'000–14'999 EW: Aesch, Birsfelden, Liestal, Möhlin, Münchenstein, Oberwil und Rheinfelden
  • Weniger als 10'000 EW: Arlesheim

Fokusthema Wohnen in der Stadt

Die Schweizer Städte haben in den letzten zwanzig Jahren eine regelrechte Renaissance erlebt: Heute leben mehr als drei Viertel der Schweizer Bevölkerung in Städten und Agglomerationen. Der gemeinnützige Wohnungsbau orientiert sich an der Kostenmiete und trägt damit dazu bei, dass das Wohnen in der Stadt trotz steigender Nachfrage für alle möglich ist und bleibt.

In der Agglomeration Basel weist Birsfelden mit einem Anteil von fast 15% den höchsten Anteil gemeinnütziger Wohnungsbau aus, gefolgt von den beiden baselstädtischen Gemeinden Riehen (12,7%) und Basel (9,8%). Die Gemeinde Möhlin weist von den Städten in der Region den tiefsten Wert aus: Dort gibt es laut Städtestatistik keinen gemeinnützigen Wohnungsbau.