Beschäftigte Basel-Stadt

Die aufgrund der COVID-19-Pandemie angeordneten Massnahmen des Bundesrates haben Auswirkungen auf die Schweizer Wirtschaft und auf den Arbeitsmarkt. Das Bundesamt für Statistik hat eine Auswertung zu den betroffenen Betrieben und Beschäftigten auf Basis der Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) aus dem Jahr 2017 gemacht. Die Zahlen beziehen sich auf Betriebe, deren der Öffentlichkeit zugänglichen Anlagen gemäss Verordnung 2 (Art. 6) über Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus (COVID-19) geschlossen werden müssen.

Gemäss Schätzung des Bundesamtes für Statistik mussten ab dem 17. März rund 21% der Betriebe in Basel-Stadt gemäss Artikel 6 der COVID-19-Verordnung 2 geschlossen werden. Betroffen sind Betriebe im Detailhandel, die Gastronomie, Unterhaltungs- und Freizeitbetriebe und Betriebe, welche personenbezogene Dienstleistungen mit Körperkontakt anbieten. In diesen Betrieben arbeiten rund 11% aller Beschäftigten des Kantons Basel-Stadt.

Am Montag, 11. Mai 2020 sind weitreichende Lockerungen der Massnahmen in Kraft getreten. So konnten beispielsweise Läden, Restaurants, Märkte, Museen und Bibliotheken wieder öffnen und im Breiten- und Spitzensport sind wieder Trainings möglich. Dies führt dazu, dass nur noch rund 6% der Betriebe in Basel-Stadt aufgrund von Artikel 6 der COVID-19-Verordnung 2 geschlossen sein müssen. Davon sind rund 3% der Beschäftigten im Kanton Basel-Stadt betroffen.

Ein Kantonsvergleich zeigt, dass der Kanton Wallis am stärksten von den Massnahmen ab dem 17. März betroffen war (15% aller Beschäftigten), der Kanton Appenzell Ausserrhoden am schwächsten (6,6%). Der Kanton Basel-Stadt lag an vierter Stelle. Nach der Lockerung vom 11. Mai hat sich dieser Anteil in allen Kantonen deutlich reduziert. Im Kanton Graubünden sind mit 3,3% am meisten Beschäftigte noch immer betroffen, im Kanton Neuenburg mit 1,2% am wenigsten.

In dieser Auswertung werden nur Betriebe betrachtet, welche gemäss Verordnung 2 (Art. 6) über Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus (COVID-19) geschlossen werden müssen. Die Auswirkungen der Pandemie reichen aber natürlich noch weiter. Es sind auch Betriebe betroffen, welche gemäss Verordnung nicht schliessen müssen und damit auch deren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Einen Eindruck davon geben die Zahlen des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO):

Zur Kurzarbeit
Zur Arbeitslosigkeit

Weiterführende Informationen

Zur Spezialauswertung des Bundesamtes für Statistik