Bevölkerung im Dezember 2016

Die Bevölkerung des Kantons Basel-Stadt wuchs im Verlauf des Jahres 2016 um 0,5% (+1'002 Personen) auf 198'206. Wie seit mehr als 20 Jahren gab es im Dezember gegenüber November eine Abnahme der Einwohnerzahl.

Veränderung der Wohnbevölkerung gegenüber dem Vormonat im Jahr 2016.

Die baselstädtische Bevölkerung wuchs im Jahr 2016 um 1'002 Personen auf 198'206, was einer Zunahme um 0,5% entspricht. Ein Jahr zuvor fiel der Anstieg noch leicht geringer aus (+0,4%). In den letzten 12 Monaten liessen sich 13'781 Personen neu im Kanton nieder, 13'369 verliessen ihn. Der Wanderungsgewinn belief sich somit auf 412. Er setzte sich aus einem Wegzugsüberschuss der Schweizer und einem Zuzugsüberschuss der Ausländer zusammen. 2'006 Kinder kamen im vergangenen Jahr zur Welt. 1'977 Personen verstarben. Daraus resultierte ein Geburtenüberschuss von 29. 731 Ausländer erwarben das Schweizer Bürgerrecht. Die Zahl der Schweizer verringerte sich innert Jahresfrist um 0,2% auf 127'398, jene der Ausländer erhöhte sich um 1,8% auf 70'808. Dies kommt einem Bevölkerungsanteil von 35,7% gleich. Nach Gemeinde betrachtet, stieg die Einwohnerzahl im vergangenen Jahr in der Stadt Basel um 0,5% und in Riehen um 0,6%. In Bettingen ging sie um 1,2% zurück. 18'670 Personen zogen im Lauf des Jahres 2016 innerhalb des Kantons um, dies sind 222 mehr als 2015.

Im Dezember 2016 sank die Wohnbevölkerung des Kantons Basel-Stadt gegenüber November um 319 Personen (-264 Schweizer und -55 Ausländer). Schon seit mehr als 20 Jahren ist im Dezember jeweils eine Abnahme der Einwohnerzahl zu beobachten. Zum saisonalen Bevölkerungsrückgang trugen wesentlich die tiefe Anzahl Zuzüge und die hohe Anzahl Wegzüge von Ausländern bei. Somit fiel sowohl bei den Schweizern (-260) als auch bei den Ausländern (-287) der Wanderungssaldo negativ aus. Auch die Bilanz aus Geburten und Todesfällen war negativ (-52). Bei den Schweizern überstieg die Zahl der Gestorbenen jene der Geborenen, bei den Ausländern verhielt es sich umgekehrt. Aufgrund nachträglich gemeldeter Ereignisse (z. B. verspäteter Anmeldungen) entspricht die Summe aus Wanderungsverlust und Sterbeüberschuss nicht dem Einwohnerrückgang per Ende Dezember.

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