Mietpreisraster

Der Mietpreisraster Basel-Stadt wird seit gut 20 Jahren zuhanden der Staatlichen Schlichtungsstelle für Mietstreitigkeiten erstellt. Er liefert eine statistisch fundierte Grundlage zur Abschätzung der Orts- und Quartierüblichkeit von Wohnungsmieten.

Informationen zum Mietpreisraster

Anwendbarkeit

Die ausgewiesenen Quadratmeterpreise sind statistische Grössen; für die abschliessende Beurteilung von Einzelfällen ist die Berücksichtigung von spezifischen Informationen zum einzelnen Mietobjekt unerlässlich. In diesem Sinne soll der Raster als grobe Orientierungshilfe dazu dienen, Einzelfälle aufgrund statistischer Daten besser beurteilen zu können. Ohne Berücksichtigung der spezifischen Informationen zum einzelnen Mietobjekt (Lage, Ausbaustandard usw.) können die vorgegebenen Rasterwerte nie unbesehen übernommen werden.

Datengrundlage

Die verwendeten Mietpreise stammen aus der Mietpreiserhebung vom Statischen Amt des Kantons Basel-Stadt sowie aus der Strukturerhebung des Bundesamts für Statistik. Von den 80 000 Mietwohnungen in Basel-Stadt fliessen so rund 15 000 in die Berechnung des Mietpreisrasters ein. Nicht berücksichtigt werden Wohnungen mit mehr als 6 Zimmern, Dienstwohnungen und andere Wohnungen mit besonderen Mietverhältnissen (Frei- oder Pachtwohnungen usw.). Unberücksichtigt bleiben zudem Genossenschaftswohnungen, da deren meist relativ tiefe Mieten die Durchschnittspreise in der einen oder anderen Kategorie verfälschen könnten.

Berechnung

Die Wohnungen werden in einem ersten Schritt gemäss der offiziellen Wohnvierteleinteilung des Kantons Basel-Stadt klassifiziert und anschliessend nach den Merkmalen Zimmerzahl (1 bis 6 Zimmer), Gebäudealter (neun Bauperioden) und Renovation seit 1997 (Ja/Nein) gruppiert. Für jede Kategorie wird die Netto-Miete pro Quadratmeter mittels eines Regressionsmodells geschätzt.

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